Therapien und Diagnostik

Zur Behandlung meiner Patienten verwende ich die gesamte Palette der Therapien aus der Chinesischen Medizin (TCM) wie Akupunktur, Moxa, Tuina (Manuelle Therapie), Schröpfen, chinesische Arzneimitteltherapie (Kräutertherapie), Ernährungsberatung, Tai Chi und Qigong (spezielle Körper- und Atemübungen).

Dies ermöglicht es mir, die Vorteile aller Aspekte der chinesischen Medizin bei der Behandlung zu kombinieren und individuell auf den Einzelnen abzustimmen.

Dabei ist es mir wichtig, dass die Behandlungsmethoden zur Lebensgestaltung meiner Patienten passen und ich achte darauf die persönlichen Präferenzen des Einzelnen in die Auswahl der Therapiemethoden einzubeziehen.

Bei der Diagnose, als Teil der Erstanamnese, verwende ich neben der Befragung des Patienten die in der chinesischen Medizin üblichen Methoden, wie Puls-, Zungen- und Gesichtsdiagnose, sowie Leitbahnpalpation.

Wenn Sie mehr über meine Behandlungsmethoden erfahren wollen, rufen Sie mich gerne auf der Praxistelefonnummer an und wir können die für Sie passende Vorgehensweise besprechen.

Akupunktur

Bei einer Akupunkturbehandlung werden sehr feine, sterile Nadeln in ausgewählte Punkte eingesetzt. Die Anzahl der verwendeten Nadeln variiert und die Nadeln werden normalerweise einige Zeit dort belassen. Ich verwende verschiedene Arten von Akupunktur u.a. Japanische, Koreanische (Sa’am) und Ohr Akupunktur und achte darauf diejenige auszuwählen, die den Bedürfnissen des Patienten und seiner Symptome am besten entspricht.

TCM Kräutertherapie

Die chinesische Kräutertherapie ist ein wichtiger Teil der TCM. Über Jahrtausende wurden die einzelnen Wirkungen und Eigenschaften verschiedener Naturstoffe identifiziert und erfasst. Chinesische Kräuter werden am häufigsten in Form einer Rezeptur verabreicht und sie werden individuell auf den Patienten abgestimmt.

Chinesische Kräuter können auf verschiedene Weise verabreicht werden, z.B. durch Abkochen (Dekokt), in Form von Pillen oder Kapseln, als Tinktur oder Granulat zum Einnehmen und wird immer auf den persönlichen Lebensstil des Patienten angespasst.

Tuina

Tuina ist die manuelle Therapieform der Traditionellen Chinesischen Medizin. Tuina ist eine Kombination aus energetischer Körperarbeit und manuellen Behandlungsmethoden die mit verschiedenen Handgrifftechniken und rhythmische Bewegungen am Körper ausgeübt wird. Tuina ist mehr als nur eine Massage. Die rhythmischen Bewegungen entspannen und harmonisieren Körper und Geist und wirken gleichzeitig befreiend. Bei Kindern wird Tuina besonders gerne eingesetzt und ist bei Babys und Kleinkindern beliebt, weil sie besonders schonend ist.

Moxibustion

Moxibustion ist das Verbrennen/Verglühen von getrockneten Kräutern, meistens Beifuß, an bestimmten Akupunkturpunkten. Das Moxa kann auf verschiedene Weise aufgetragen werden: entweder als hautnahe „Moxazigarre“ oder als Kegel direkt auf der Haut oder auf einer dünnen Ingwerscheibe. In manchen Fällen wird Moxa auch auf Akupunkturnadeln aufgetragen.

Schröpfen

Schröpfen ist das Aufbringen von Schröpfgläsern auf den Körper. Es entsteht ein Vakuum, durch das die Schröpfgläser am Körper haften bleiben. Sie werden entweder an Akupunkturpunkten oder Körperregionen angebracht. Schröpfen kann auch mit Bewegungstechniken angewendet werden. Es ist manchmal auch mit Akupunktur- oder anderen Techniken kombinierbar.

Qigong

Der Begriff Qigong bedeutet „Arbeiten mit Qi“. Qigong-Übungen sind eine Reihe von fließenden Bewegungen, Körperhaltungen und Atemtechniken. Den Patienten werden häufig Übungen für zu Hause gegeben, um die Wirkung der Behandlung noch zu verbessern. Ich habe meine Ausbildung zum Tai Chi und Qigong Lehrer vor über 20 Jahren gemacht und bilde mich seitdem regelmäßig weiter.

Diathetik / Nahrungsmitteltherapie

Die Ernährungstherapie hat in China eine lange Tradition. In der chinesischen Medizin überschneiden sich die Rolle von Ernährung und Medizin sehr häufig.

In der chinesischen Medizin zeichnen sich Lebensmittel durch Eigenschaften wie Temperatur, Geschmack, Farbe und Konsistenz aus. Bestimmte Lebensmittel, die der Patient vermehrt zu sich nehmen soll und diejenigen, die zu vermeiden sind, werden identifiziert und entsprechende Empfehlungen ausgesprochen.

Es handelt sich dabei weniger um eine strenge Diät als eine Umgestaltung der Ernährung, die auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt ist.

Aus rechtlichen Gründen wird auf Folgendes hingewiesen: Wie die meisten Naturheilverfahren erkennt die Schulmedizin die Therapieformen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) nicht an. Als Begründung hierfür wird angebracht, dass die wissenschaftlichen / schulmedizinischen Beweise über die Wirksamkeit nicht ausreichend erbracht wurden.